Rückblick Teil 2 – Top 5 Natur

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Rückblicks – Top 5 Natur.

112 Bilder von den 582 hochgeladenen Bildern würde ich zum Thema Natur zählen und das hier sind meine Top 5:

2014_11_21
Tag 62: Wundervolle Morgen-Stimmung am 21.11.14. Wir waren zum Frühstück eingeladen und dementsprechend früh unterwegs. Auch wenn es nicht so aussieht, es war richtig, richtig kalt. Ich hielt an der Landstraße in einer kleinen Abzweigung und nahm dieses Bild auf. Mir gefallen besonders die Farben und die leichten Nebelschwaden.

2015_01_15 2
Tag 117: Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich wirklich ein Makro-Objektiv brauche oder nicht und wenn ja, ob ich mich für die günstige Version oder für die Canon-Version entscheide. Letztendlich entschied ich mich dazu, ein Makro zu kaufen, weil alle Bilder, die ich vorher für den Bereich Makro gemacht hatte, irgendwie nicht die Qualität hatten die ich mir vorgestellt habe. Letztlich habe ich mich für die teure Version und somit für das Canon 100 mm L f/2,8 entschieden. Ein tolles Objektiv, mit dem man viel Spaß haben kann, gerade auch im Portrait-Bereich! Also erster Tag mit dem Makro und dann gleich mal den Blumenstrauß fotografiert, der so passend auf dem Tisch stand, dabei war die halb verblühte Margerite mein erstes Opfer. So taucht man irgendwie in eine neue Welt ein und man erkennt erst mal aus was so eine Blüte besteht! 😀 Den kauf des Objektivs bereue ich bis heute nicht, denn es hat mir im Projekt einfach mehr Spielraum gegeben. Zudem ist es gerade mit seiner Ausgangsblende von 2,8 sehr scharf und perfekt um Leute aus einer gewissen Distanz unbemerkt zu fotografieren, was gerade bei Familienfesten und sonstigen Anlässen praktisch ist.

2015_04_27
Am Tag 220 war Löwenzahn-Zeit! Einfach ein sehr schönes Motiv, wenn er verblüht ist. Ich kann euch nur empfehlen Makros generell mit einem Stativ zu machen. Erstens benötigt man bei 100 mm mindestens eine Belichtungszeit von 1/100 und zweitens hat man bei einem Makro einen sehr, sehr geringen Schärfebereich. Aus der Hand zu fotografieren ist nicht unmöglich, aber mit Stativ ist es wesentlich einfacher. Der geringe Schärfebereich zeigt sich bei diesem Bild, das mit Blende 3,2 und einer Entfernung von ca. 30 cm aufgenommen wurde. Hier liegt der Schärfebereich bei ganzen 11 mm! Hier ist also genaues fokussieren über die Live-View zwingend notwendig. Eine andere Alternative ist natürlich abblenden, was bei dem 100 mm von Canon bis zu Blende 32 möglich ist.

2015_07_15
Eines meiner Lieblingsbilder im ganzen Projekt ist eigentlich etwas relativ banales, aber irgendwie mag ich es trotzdem total. Am Tag 299 entstand bei einem Spaziergang mit meiner Frau dieses Bild von einem Weizenfeld. Über das Projekt und über die von mir oft verwendeten VSCO-Presets für Lightroom bin ich in Bezug auf Körnung im Bild auf den Geschmack gekommen. In der heutigen Zeit müssen Bilder für viele oft gestochen scharf und völlig klar sein. Ich empfinde die Körnung in Bildern als Stilmittel und ich finde, dass es Bildern oft nochmal einen besonderen Touch gibt.

2015_07_20 2
Was im Sommer besonders schön ist, ist die Abendstimmung. Man hat fast jeden Abend zur goldenen Stunde wahnsinnig tolles Licht. Auf einem Blumenfeld 500 Meter von uns entfernt entstand das Bild zu Tag 304. Mit dem analogen SMC Takumar 50 mm f/1,4 und einem AF-Ring, die ich (dank eines Tipps von Joe) über Ebay ergattert habe entstand das Bild von einem Käfer auf einer Distelblüte. Das SMC Takumar kann ich wirklich nur jedem empfehlen. Ab Blende 2,8 ist das Ding wirklich knackscharf und wenn man sich erst einmal an das manuelle Fokussieren gewöhnt hat (mit dem AF-Ring auch gar nicht schwer) macht es einfach nur Spaß. Im Gegenlicht bekommt man bei diesem Objektiv zudem fast immer tolle Lens Flares.

Gegenlicht fotografieren ist sowieso etwas tolles, auch wenn man dafür ein paar Dinge beachten muss. Fokussieren ist mit Autofokus oft schwer, deswegen am besten einfach die Sonne mit einer Hand verdecken, Auslöser zum fokussieren halb durchdrücken, halten, Hand wegnehmen und auslösen. Wer sich sonst immer in den halbautomatischen Programmen wie AV oder TV bewegt, sollte spätestens hier den Schritt auf den manuellen Modus wagen. Einfach die gewünschte Blende und ISO einstellen, die Kamera die Belichtung messen lassen und die Belichtungszeit über die Belichtungswertmarkierung so einstellen, dass sie mittig steht. Wenn die Belichtungszeit zu kurz ist, um aus der Hand zu fotografieren, einfach die ISO erhöhen. Anschließend ein Testbild machen und schauen, ob das Bild zu hell oder zu dunkel ist und entsprechend nachjustieren.

Ein weiteres Problem ist, dass die Bilder im Gegenlicht oft kaum noch Kontrast haben. Da ich immer im RAW-Format fotografiere ist das aber kein Problem. Über Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom kann man das ja ganz leicht korrigieren.

So, genug gelabert! Das waren meine Top 5 Natur-Fotos aus meinem Projekt. Welches Bild hat euch am besten gefallen?

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5 Gedanken zu “Rückblick Teil 2 – Top 5 Natur

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