14.01.16 – Analoge Bilder

Lange Zeit hatte ich die Kamera mit dem vollgeknipstem Film (Kodak Ektar 100) aus dem Sommer herumliegen, jetzt wurde es höchste Zeit den Film mal loszuschicken. Heute kam der Link für meine ersten eingescannten analogen Bilder, die ich mit der Minolta SR-T 101 gemacht habe. Geschickt hab ich das ganze an „Mein Film Lab“ (www.meinfilmlab.de). Vorgestern verschickt, gestern kam die Info, dass der Film angekommen ist, gleich Geld überwiesen, heute Link zu den Bildern bekommen – besser geht’s kaum!

Zu den Bildern: Bei der Minolta ist leider die Batterie leer (wer hätte das gedacht?) und somit gibt es auch keinen Belichtungsmesser. Früher wurden für die Kamera Quecksilberbatterien verwendet, die man so nicht mehr bekommt. Also ging ich bei den ersten Bildern von den Belichtungszeiten meiner Canon 5D Mark II aus. Wenn sie nicht dabei war, habe ich die Belichtung geschätzt. Gar nicht so einfach…

Die Bilder sind okay, aber ganz zufrieden bin ich nicht. Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Kamera auf eine andere Spannung umzubauen oder WineCell-Batterien (Zink/Air) zu probieren. Die andere Alternative wäre, einen Belichtungsmesser zu kaufen und dann vor jedem Bild die Belichtung messen. Alles nicht so einfach.

Achja: Kosten waren übrigens für einen 36erFilm mit Scan (Größe L) und Versand der Bilder auf Silk-Papier ca. 29 €. Vielleicht sollte ich einfach doch bei der Digitalen Fotografie bleiben! 🙂 Trotz allem hat die analoge Fotografie was, weil man sich mehr damit beschäftigt, was man wie fotografieren will und nicht einfach drauf los knipst. Außerdem ist das Gefühl die entwickelten Bilder zum ersten Mal durchzuschauen einfach unbezahlbar! 😉

Hier noch ein paar Ergebnisse:

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6 Gedanken zu “14.01.16 – Analoge Bilder

  1. Hallo Oliver,
    hast du es mal mit Lithium Ionen Batterien probiert ?
    Bei meinen Olympus Kameras OM3 und OM4 hat das gut geklappt…die waren ja ähnlich den Minolta gebaut , die Batterien gibt es u.a. bei Conrad…und ansonsten, es stimmt, analog war schon immer etwas teuer 🙂 , ich denke nur an die Polaroids…zur Belichtungskontrolle…deswegen spielt analog auch im Profibereich kaum noch eine Rolle, zumal die gesamte Infrastruktur weggebrochen ist ( musste neulich 10 Tage auf eine Filmentwicklung warten…) Belichtungsmesser wäre aber auch eine gute Idee (Gossen, Minolta..am besten mit Spotvorsatz)
    LG Jürgen

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    • Vielen Dank für den Tipp! Ich hatte auch einen Belichtungsmesser von Gossen ins Auge gefasst, aber irgendwie unpraktisch immer erst zu messen bevor man abdrücken kann! 🙂

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  2. Als ich im ersten Semester im Bereich Fotografie im Studio meinen Belichtungsmesser rausholte, stolz wie Bolle (ein Flashmeter3 von Minolta, damals state of art…bekam der Professor einen Tobsuchtsanfall : ein wahrer Fotograf schaut in seine Handfläche und weiss welche Blende er zu benutzen hat…brüllte er …in diesem Sinn allzeit gut Licht wünscht : Jürgen ( der seinen Belichtungsmesser trotzdem weiter benutzt hat 🙂

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